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Online-Symposium der EWU zum Thema Showmanship at Halter

Am Samstag (27.03.2021) trafen sich Richter, Trainer und an Showmanship interessierte Mitglieder der EWU online, um das erste Online-Symposium zum Thema Showmanship at Halter abzuhalten.

Tina Ullbrich und Constance Waber leiteten durch das Symposium.

Sie informierten über Neuerungen im Bewertungssystem und regten zur aktiven Diskussion über Stärken und Schwächen eben dessen an.

 

Das neue Bewertungssystem wurde bereits für das Turnierjahr 2020 eingeführt, leider konnten in diesem Jahr nur wenige Turniere stattfinden und daher fiel die Praxiserprobung gering aus.

Neben dem Bewertungssystem ist außerdem neu, dass die Showmanship at Halter nun eine Disziplin des Mannschaftswettbewerbs ist und es nun auch vorgegebene Qualifikations-Pattern gibt (zu finden im Patternbook).

 

Jeder, der sich näher für das Bewertungssystem interessiert, findet die offizielle EWU-Präsentation auf der Website: ewu-bund.com im Downloadbereich (Erläuterungen zu den Disziplinen für Richter und Teilnehmer – https://ewu-bund.com/download-2/ „Showmanship at Halter“ und „Showmanship at Halter Fehlertabelle“).

 

Unter anderem fließt nun die Präsentation in jeden Manöverscore ein und ermöglicht den Turnierteilnehmern damit einen höheren Score.

Ausgegangen wird nun auch in der Showmanship von einem Score von 70 Punkten, zu denen Manöverscore und Penalties, sowie eine einmalige End-Präsentations-Note (hier sind 0 bis 5 Punkte möglich) hinzugezählt oder abgezogen werden.

Penalties werden mit 3, 5 und 10 Minuspunkten berechnet – auch ein 0-Score ist weiterhin möglich.

Die Manöver können mit -3 bis +3 Punkten bewertet werden, auch halbe Punkte sind möglich.

 

Nach der Vorstellung des neuen Bewertungssystems sowie der Veranschaulichung in Beispiel-Videos ging es an die Gruppenarbeit in separaten Chaträumen.

Jeweils 8-9 Teilnehmer waren pro Gruppe eingeteilt, um zusammen die Stärken und Schwächen des neuen Bewertungssystems auszuarbeiten.

 

Positiv wurde empfunden, dass die größere Range in der Manöverbewertung dazu führen kann, Fehler in der Performance etwas einfacher ausgleichen zu können.

Weiterhin wäre das Scoresheet für den Teilnehmer transparenter und die Bewertung besser nachvollziehbar.
Durch den Grundscore passt sich die Showmanship in der Bewertung den anderen Disziplinen an.

Set Up und Inspektion werden fortan getrennt bewertet, was ebenfalls positiven Anklang fand.

Das neue Bewertungssystem ist an dem der AQHA angelehnt, was zu einer einheitlichen Regelung der verschiedenen Verbände führt.

 

Vor allem die Regelung der Penalties warf Fragen auf, woraufhin sich die Teilnehmer einig waren und eine Art „Showmanship-Knigge“ wünschten – dieser wird in Folge des Symposiums von freiwilligen Trainern und Richtern erstellt und soll vor allem Showmanship-Neulingen den Einstieg vereinfachen.

Er wird Antworten auf Fragen wie „wie sitzt mein Showhalfter richtig?“ beinhalten und andere offene Fragen klären, die Beachtung in der Bewertung durch den Richter finden.

 

Zum Abschluss gaben die Teilnehmer den Veranstaltern Anregungen und Verbesserungsvorschläge mit auf den Weg, die nun in einer Arbeitsgruppe bearbeitet werden.

 

 

Eliane Reichelt

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